Doch noch Chance für die Schwimmhalle

Kaum noch zu gebrauchen - zumindest nicht für die Nichtschwimmerausbildung - ist die Kleinschwimmhalle Brambauer, solange der Hubboden nicht wieder hochgefahren werden kann, wie es in diesem Bild zu sehen ist. (Bild: Archiv)

Brambauer. (os) Es tut sich doch noch etwas in Sachen Kleinschwimmhalle: So bald wie möglich sollen die vorhandenen Schäden begutachtet werden - um gegebenenfalls möglichst bald mit Reparaturabeiten beginnen zu können.

 

Dies teilte gestern Bürgermeister Hans-Wilhelm Stodollick im Gespräch mit unserer Zeitung mit. Der
Bäderbeirat habe im Rahmen seiner Sitzung am Dienstag beschlossen, es solle festgestellt werden, ob der defekte Hubboden zu reparieren ist. Wenn ja, dann soll dies in den Sommerferien geschehen.

Bekanntlich ist der Hubboden wegen der Beschädigungen seit einigen Wochen aus Sicherheitsgründen vollständig heruntergefahren - mit der Folge, dass weder der Schwimmverein Brambauer seine Trainingsstunden wie üblich durchführen kann, noch die drei Grundschulen im Stadtteil ihren Schwimmunterricht abhalten können. Die Schulen hatten darauf bereits vor einiger Zeit mit Nachdruck
hingewiesen, und auch der Schwimmverein, der das Problem im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung öffentlich gemacht hatte, hat noch am vergangenen Wochenende noch einmal deutlich gemacht, dass hunderte Mitglieder von den Einschränkungen betroffen seien.

Der Freibad-Trägerverein, der sich auch um die Kleinschwimmhalle kümmert, hatte von Anfang an klargestellt, dass er nicht in der Lage sein werde, die Reparaturen selbst zu bezahlen. Zu den Reparaturkosten sind mehrere Zahlen im Gespräch, die sich zwischen 30 000 und 50 000 Euro bewegen. Konkrete Aussagen dazu gibt es aber wohl erst, wenn der Schaden nun in den nächsten Tagen begutachtet wird.

Ob der defekte Hubboden nun noch repariert werden kann oder nicht: Die Schulen werden vorerst doch auf andere Bäder ausweichen müssen. Laut Bürgermeister Stodollick werde es ermöglicht, dass sie bis dahin den Unterricht im Stadtbad durchführen können. Dafür sei die Stadt nun aber auf ein Signal von
Seiten der betroffenen Schulen angewiesen, ob die für die bis zu den Sommerferien verbleibenden acht Wochen gegebenenfalls ihre Stundenpläne umzustellen bereit und in der Lage sind.

 

23.04.2008

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