Kleine Halle, großer Euro-Fresser

 

Brambauer - Täter Schwallbecken: Weil die Technik im Keller defekt und Gegenstand von Schweiß, Sorgen und Reparaturen ist, muss die Kleinschwimmhalle Karrenbusch bis voraussichtlich Montag (7.1.) geschlossen bleiben.

 

Das erklärten am Montag übereinstimmend der Vorsitzende des Trägervereins Freibad, Paul Jahnke und der Vorsitzende des Schwimmvereins 50, Andreas Mildner.

 

In fleißiger, schweißnasser Zweisamkeit, mit eigenen Muckis, Know-how und mit Zusatz einer Firma, arbeiten beide Vereine seit Tagen daran, die technischen Defekte in der Schwimmhalle zu beheben.

 

"Das Schwallbecken im Keller dient dem Gewichtsausgleich, da kann bei Bedarf Wasser für das Becken nachgeflutet bzw. dasWasser zusätzlich gechlort werden", meinte Paul Jahnke vom Trägerverein.

 

Wie Andreas Mildner für den Schwimverein versicherte, habe der Vorstand des SV den Grundsatzbeschluss gefasst, bei den Arbeiten in der Kleinschwimmhalle den verantwortlichen Trägerverein bei anfallenden Reparaturen zu unterstützen. Mildner: "Wir sitzen doch in einem Boot und wollen den Trägerverein im Rahmen unserer Möglichkeiten entlasten."

 

Die Kleinschwimmhalle war am 1. Januar dieses Jahres vom Trägerverein übernommen und seitdem verantwortlich betrieben worden.

 

Wie Jahnke und Mildner am Montag erklärten, rechnen beide damit, dass die Karrenbusch-Halle am Montag wieder ihren Betrieb aufnehmen und zu den normalen Zeiten geöffnet werden kann.

 

Was das künftige Bäder-Konzept für das Brambauer Freibad angeht, das der Bäder-Beirat in einer Sitzung am 2. November vermutlich abschließend beraten will, zeigte sich Schwimmvereins-Vorsitzender Andreas Mildner am Montag unserer Zeitung gegenüber zuversichtlich:

 

"Ich gehe davon aus, dass uns in Brambauer das Ergebnis der Beratungen aus dem Bäder-Beirat und dem installierten Arbeitskreis nicht enttäuschen wird.."

 

Nach einer vielsagenden Pause fügte Mildner, fast angestrengt gefasst, hinzu: "Was bleibt uns auch anderes übrig"" - k

 

02.11.2005

Zurück