Kleinschwimmhalle: Reparatur rückt näher

Die Kleinschwimmhalle Brambauer, Freibadschule am Karrenbusch. | RN-Foto: Goldstein

BRAMBAUER Die Wahrscheinlichkeit, dass der defekte Hubboden in der Kleinschwimmhalle
Brambauer repariert wird, ist seit Dienstag gewachsen. Der Bäderbeirat
beschloss während einer mehrstündigen Sitzung, kurzfristig einen exakten
Kostenvoranschlag einzuholen und dann auf dieser Basis eine schnelle
Entscheidung zu treffen.

 

„Wir werden den Schaden begutachten und sehen, ob eine Reparatur möglich ist. Wenn
ja, wird sie in den Sommerferien durchgeführt“, erklärte Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick.

Den drei vom Defekt des Hubbodens betroffenen Schulen will die Stadt anbieten, vorübergehend ins Hallenbad Mitte auszuweichen. Entsprechende Kapazitäten seien dort vorhanden, sagte der Bürgermeister. Der Trägerverein der Kleinschwimmhalle geht davon aus, dass etwa 30 000 bis 40 000 Euro nötig sind, um den Hubboden wieder in Gang zu setzen, mit dem sich die Beckentiefe variieren lässt.

Grobe Schätzungen reichen dem Bäderbeirat jedoch nicht. „Wir müssen genau analysieren, was kaputt ist“, so der Bürgermeister.

 

Wirtschaftlichkeitsüberlegungen

 

Im Hintergrund stehen Wirtschaftlichkeitsüberlegungen. Wie mehrfach berichtet, soll die Kleinschwimmhalle Brambauer – wie auch die in Horstmar sowie die Hallenbäder Mitte und Altlünen – geschlossen werden, sobald das geplante Zentralbad fertig ist. Bis dahin will die Stadt so wenig Geld wie möglich in die bestehenden Bäder stecken. Die Kleinschwimmhalle Brambauer gilt ohnehin als das marodeste der vier noch bestehenden überdachten Bäder.

 

Falls die Entscheidung für eine Reparatur fällt, wie sie von Schulen, Schwimmverein,
Stadtschulpflegschaft und Politik gefordert wird, würde zeitlich nichts anbrennen, wie Stodollick betont. „Eine Reparatur wäre ohnehin nur in den Sommerferien möglich.“ 

 

23.04.2008

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