Trägerverein will Schwimmbad-Schließung verschieben

Regina Vogt vergewissert sich, ob das Wasser warm genug ist. (Foto: Knepper)

 

BRAMBAUER Klaus Stallmann will einen abgefahrenen Zug erreichen. Der stellvertretende Vorsitzende des Trägervereins Freibad verhandelt mit der Bäder GmbH, um die vom Rat beschlossene Schließung der Kleinschwimmhalle vorerst zu vereiteln.

 

 

„Natürlich ist uns bewusst, dass es einen Ratsbeschluss zur Schließung der Halle gibt, aber Parlamentarismus lebt auch von der Flexibilität, um einen alten Beschluss durch einen neuen ersetzen zu können, wenn es die Lage empfiehlt“, sagte Stallmann.

 

Alter Hubboden ist ewige Baustelle

 

Die vom Trägerverein betriebene und von vier Schulen sowie dem Schwimmverein genutzte
Kleinschwimmhalle, soll geschlossen werden, sobald das geplante Zentralbad in Mitte in Betrieb geht.
Dagegen waren vor allem die Schulen Sturm gelaufen.

 

Die Schwimmhalle wird u.a. genutzt von den Brambauer Grundschulen Elisabeth-, Kelm- und Wittekindschule sowie der Nikolaus-Groß-Schule. Wie Stallmann sagte, sei der Trägerverein willens und
fähig, die Schwimmhalle noch über einen längeren Zeitraum zu betreiben, falls die Bäder GmbH in einen neuen Hubboden investieren würde. Der alte Hubboden habe sich nämlich als ewige Baustelle, „Euro-Grab“ und ständiges Ärgernis erwiesen.

 

Erste Gespräche mit der Bäder GmbH

 

Erste Gespräche zum Thema habe es mit der Bäder GmbH bereits gegeben. Danach aber schon von einer erkennbaren Richtung zu sprechen, sei verfrüht, betonte Stallmann. Die von einer Schließung der Halle und der damit verbundenen zentralistischen Zentralbad-Lösung betroffenen Schulen hatten in einer
Resolution vor den Folgen gewarnt und u.a. auf die ihrer Meinung nach umständlichen Busfahrten und die fehlende Übersichtlichkeit beim Schwimmunterricht in einem Großbad hingewiesen.

 

30.01.2008

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